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Lernende besuchen Grossforschungsanlage des Paul Scherrer Instituts

Vom Treffpunkt aus machten wir uns zusammen auf den Weg zum Paul Scherrer Institut (PSI), um dort die Grossforschungsanlage SwissFEL zu besichtigen.

Der SwissFEL ist ein sogenannter Freie-Elektronen-Röntgenlaser „FEL“. Der Namen steht für „Free Electron Laser“.

Der Laser nimmt durch kurze Impulse stark vergrösserte Bilder von kleinsten Teilchen auf. Er vereinfacht Forschungen in der Nanophysik, in der Medizin sowie in vielen weiteren Bereichen. Er stellt Aufnahmen von für das Auge unsichtbaren Partikeln her, die der Computer anschliessend realgetreu rekonstruiert. Die Grossforschungsanlage SwissFEL wird 2016 in Betrieb gehen.

Michael Labonte, Projektleiter des SwissFEL, erklärte uns die sehr komplexe Anlage genau, bevor er uns durch das 740 Meter lange Gebäude führte.

Alpiq-Lernende-im-PSI

Alpiq-Lernende-im-PSI

Der Rundgang startete im Würenlinger Wald in der Nähe des PSI-Geländes im Kanton Aargau. Hier sind Temperaturschwankungen und Erschütterungen besonders gering, was für einen erfolgreichen Betrieb der hochpräzisen Anlage wichtig ist

alpiq-intec-und-psi

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Zusammen mit Michael Labonte, Gesamtprojektleiter, machten sich die Begleitpersonen Priska Brühwiler und Jasmin Knöri sowie die Lernenden von Olten auf den Weg zur Grossforschungsanlage SwissFEL.

Schon allein ein umfallender Baum könnte während eines Experiments grösseren Schaden an der Anlage verursachen.

…meinte Michael Labonte.

Deshalb wurden für die Grossforschungsanlage fünf Hektar Wald gerodet. Die Naturschutzbehörde bewilligte den Bau der Anlage auf dem geschützten Gebiet nur unter der Bedingung, dass genügend Wildübergänge sowie Biotope entstehen. Ausserdem sind grosse Teile des Gebäudes künftig mit Erde und Kies abgedeckt, so dass ein natürlicher Lebensraum für bedrohte Pflanzen- und Tierarten entsteht.

Alpiq-Intec-Lernende-im-PSI

Alpiq-Intec-Lernende-im-PSI

Wir erlebten eine spannende Führung, durch die wir unser Wissen über die Tätigkeitsbereiche der Alpiq Gruppe, speziell über die Alpiq Infra AG (AINF), erweiterten.

Die AINF führt keine Montage-/ oder Installationsarbeiten beim SwissFEL aus, sondern stellt die federführenden Gesellschafter des Totalunternehmers dar. Das heisst, sie stellen Leute wie zum Beispiel den Gesamtprojektleiter, den kaufmännischen Leiter und einen grossen Teil des Totalunternehmer-Stabs.

Die Herausforderung hier ist es, in einem technischen und hochkomplexen Projekt die Leistungen bzw. Arbeitergemeinschafts-Partner vom Tiefbauer bis zum Gebäudeautomationsspezialisten unter einen Hut zu bringen.

…führte Michael Labonte auf die Frage aus, was denn die AINF beim SwissFEL genau leistet. Dazu überwachen und vergeben sie sämtliche Ausbauleistungen wie zum Beispiel den Einbau der Strahlenschutztüren.

Um unsere Gehirnzellen am Nachmittag dann etwas zu lockern, durften wir im Sportzentrum Baregg in Baden ein Bowling-Spiel nach dem anderen bestreiten.

Fazit: Der informative Vormittag und der lustige Nachmittag ergaben für uns den perfekten Ausflug!

An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an Jasmin Knöri, unsere Berufsbildnerin, dass sie zusammen mit Alpiq uns einen so tollen Tag organisiert hat.


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Schnupperlehre: 4 Tipps von Deniz

Kann man sich auf die Schnupperlehre vorbereiten?
Ein Interview mit einem Schüler der bei uns – Alpiq InTec – im März eine Schnupperlehre machen wird.

4 Tipps für Schüler

Die Schnupperlehre (oder Schülerpraktikum) dauert in vielen Fällen ein paar Tage. Bei uns in der AlpiqInTec ist es je nach Ausprägung oftmals eine Woche lang (d.h. von Montag bis Freitag).

Praktika sind in der Schweiz sehr beliebt. Eine Studie der STRIMgroup fand, das ca. 90 Prozent der befragten Schüler welche in der 9. Klasse eine Lehrstelle auf sicher hatten, ein oder mehrere Praktika besuchten.
Fast immer war die Firma mit welcher die Schülerin ein Lehrvertrag unterschrieb auch eine, bei der der Azubi zuerst eine Schnupperlehre absolviert hatte.

Für Schülerin, Schüler und Unternehmen ist das Praktikum ein guter Weg, uns gegenseitig kennen zu lernen. Der Schüler trifft auf mögliche Arbeitskollegen und Kolleginnen. Ebenfalls bringen wir die Schülerin mit einigen unserer Auszubildenden zusammen. Übrigens, insgesamt sind es rund 500  Lernende bei der Alpiq InTec.

Die Schülerin erhält wiederum einen Einblick in die Berufsarbeit. Dabei sieht sie auch, welche Tätigkeiten einem bei der Arbeit so erwarten.

Doch kann man sich auf eine Schnupperlehre vorbereiten?
Wie sieht dies ein Auszubildender?

Wir haben bei einem Schüler – Deniz Demir – nachgefragt. Er wird bei uns am 23. März 2015 in Zürich eine Schnupperlehre beginnen.

1. Deniz, herzlichen Dank für das Interview…. Vielleicht kurz etwas zu Dir selber?

Ich bin Deniz Demir. 15 Jahre alt. Ich besuche die Sek. B in Illnau-Effretikon. Ich bin im 8. Schuljahr.

Ich bin in der Schweiz geboren und aufgewachsen. Meine Mutter wie auch mein Vater sind ebenfalls in der Schweiz aufgewachsen. Nur mein Bruder Gökhan wurde – aus Zufall – in der Türkei geboren. Meine Grosseltern leben in der Türkei.

2. Wie kamst du darauf eine Schnupperlehre bei der Alpiq zu machen?

Zuerst muss ich sagen, dass es für mich nicht einfach war mich zu entscheiden, bei wem ich eine Lehre machen möchte. Ich hatte einige Ideen aber eben…

Natürlich wollte ich auch bei einer Firma schnuppern, um dort vielleicht die Ausbildung zu machen.

Ehrlich, die Alpiq InTec kannte ich nicht

Auf die Alpiq InTec bin ich über einen Bekannten gekommen, dessen Sohn ich beim FC United Zürich trainiere. Dort mache ich eine Ausbildung als Assistenz Trainer und Spiele natürlich auch selber in einer Schüler Mannschaft.

Deniz-Demir-coaching

Die richtigen Anweisungen an Spieler machen den Unterschied.

Dieser Vater schickte mir den Bloglink zum Alpiq Blog via WhatsApp. Da habe ich mir den Blogeintrag genau angeschaut und zu Hause das Thema diskutiert.

Nach langen Überlegungen getraute ich mir eine Frage im Alpiq-Skills Blog zu stellen.

Ich bekam sehr schnell gleich im Weblog (Webseite) eine Antwort vom Leiter Berufsbildung der Alpiq InTec. Das hat mich überrascht und fast ein wenig erschreckt. Aber ich fand es wirklich cool.

Danach habe ich mich umgehend an die Arbeit gemacht. Ich habe die notwendigen Dokumente für die Bewerbung für ein Praktikum zusammen gesucht.  Da haben mir die Alpiq InTec Tipps zur erfolgreichen Bewerbung geholfen. Auf einer Webseite habe ich mir dann noch weitere Tipps zur erfolgreichen Bewerbung für den Ausbildungsplatz angeschaut (da gabs auch kostenlose Tools zum Download).

All diese Tipps und Hinweise versuchte ich umzusetzen. Ein ‚Riesenchrampf‘ war das. Megastress über Weihnachten und Neujahr. Es gab immer wieder was zu verbessern. Ich habe es dann per e-Mail abgeschickt.


Deniz, dein Tipp an andere Schüler die sich einen Platz für eine Schnupperlehre suchen?


1. Deine Bewerbung ist deine Visitenkarte.

Man muss die Bewerbung und Lebenslauf mehrmals überarbeiten. Lies das Material genau durch. Mein erster Entwurf war eine Katastrophe.

2. Feedback ist Gold wert.

Zeige deine vorher mehrmals revidierte Bewerbung der Lehrerin. Nutze andere Leute aus deinem Umfeld wie Eltern, Tante, usw.
Bitte dies um Vorschläge zur Verbesserung der Unterlagen. Alleine hätte ich das wohl kaum gepackt.

Die Frage ist: Bist du bereit für Deine Schnupperlehre?

Wie in der Schule oder beim Fussball Training muss ich am Montag 23. März um 7:30 Uhr pünktlich erscheinen.

Ich hoffe natürlich sehr, dass ich einen Lehrling bei der Arbeit begleiten kann. Mithelfen möchte ich. Wenn ich dann sehe, wie deren Tag abläuft, kriege ich sicherlich einen guten Eindruck was mich erwartet. An einem Schnuppertag durfte ich anderswo schon an einem PC arbeiten (Hard Drive ein und ausbauen, etc.). Das war interessant.

Die Alpiq InTec hat ja fast 20 Berufe in denen sie Ausbildungen anbietet. Aber mich interessieren natürlich:

Diese beiden Beschriebe studiere ich nochmals über das Wochenende bevor meine Schnupperlehre anfängt. Ebenfalls weiss ich noch nicht soviel über die Firma. Doch auf dem Blog habe ich schon wichtige Fakten gefunden, wie z.B.:

Die Alpiq InTec Gruppe erbringt alle technischen Dienstleistungen rund um die Gebäudetechnik und ist mit ihrem MultiTec-Angebot schweizweit die Nummer 1.

Ich werde mir vielleicht nach dem ersten Tag ein paar Fragen aufschreiben zur Ausbildung. Diese möchte ich dann mit Alpiq InTec Lehrlingen diskutieren. Vielleicht auch mit mit einer Ausbilderin darüber reden.

Aber mit der ganzen Arbeit für die Schnupperlehre habe ich auch rausgefunden, dass ich einige Dinge unternehmen kann und muss. Man nennt dies wohl Schlüsselqualifikationen verbessern 🙂

Z.B. habe ich in der Schule eine Stunde Informatik in der Woche. Das war mir zu wenig. Da habe ich mit meiner Informatiklehrerin geredet, ob ich noch eine zusätzliche Stunde bekommen kann. Zum Glück fand sie dies eine sehr gute Idee und wollte mir dabei helfen. Sie hat mir ermöglicht, dies nun in einer meiner Freistunden zu tun. Ich bin seit Januar mit einer anderen Klasse auch noch im Informatik Unterricht. Somit habe meinen Informatik Unterricht auf 2 Stunden pro Schulwoche verdoppelt.

Ob mir das bei der Schnupperlehre hilft? Ein wenig. Doch sicherlich gibt mir dieser zusätzliche Unterricht mehr Wissen in Sachen Informatik. Das hilft mir dann sicherlich, wenn ich die 4-Jahre dauernde Lehre anfange.

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Ein Trainingscamp hilft das Team systematisch auf die Saison vorzubereiten => Mallorca

Eine meiner Schwächen ist die Rechtschreibung. Zum Glück hat mir jemand das Dybuster Programm organisiert. Meine Schule hat es leider nicht. Vielleicht ist ihnen der Preis zu hoch? Ich weiss es nicht. Dybuster ist eine Software welche ich am Computer nutze um meine Rechtschreibung zu verbessern. Seit 2 Monaten bin ich dran. Jeden Tag 10 Minuten.

Nach 6 Monaten sollten sich meine Resultate signifikant verbessern. Auch das hilft mir während der Schnupperlehre nur bedingt. Später während der Lehre aber bestimmt.

Überhaupt, die Schnupperlehre bei der Alpiq InTec machen zu dürfen hat schon viel bewirkt. Einige Dinge wurden mir viel bewusster. Ich habe die Lehre jetzt viel mehr im Fokus als noch vor 6 Monaten.

3. Jetzt was machen, nicht morgen.

Jedermann sollte sich fragen, welche Fähigkeiten man schon heute verbessern kann, um in der Berufsschule besser bestehen zu können.
Wie im Fussball, wenn man über das Problem weiss, gleich heute mit dem Training beginnen. Verbesserungen werden sich schon bald einstellen.

4. Um Hilfe bitten ist Pflichtprogramm.

Die ersten Ansprechpartner sind sicherlich die Lehrer. Bei mir waren alle sehr hilfsbereit.
Auch Eltern können helfen. Für mein Rechtschreibproblem fragte ich eine Expertin (die Mutter eines Spielers den ich trainiere) um Rat. Sie hat mir das etwas kostspielige Programm besorgt.


Deniz, wir danken Dir für das Gespräch und wünschen Dir eine erfolgreiche Schnupperlehre.


Habt ihr noch eine Frage an Deniz oder uns – die Alpiq InTec?

Bist Du Schülerin. Was bedeutet die Schnupperlehre für Dich?

Bitte hinterlasse einen Kommentar unten. Wir freuen uns und werden diesen beantworten.


 

Interview mit einem Lernenden – Alpiq InTec Gruppe (Schweiz)

Willst du auch dazu gehören und deine Ausbildung bei der Alpiq InTec Gruppe absolvieren?

Der Lernende Roman L. ist 18 Jahre alt und absolviert  derzeit das 2. Lehrjahr. Er arbeitet am Standort Zürich und wird im Jahr 2017 seine Lehre als Telematiker EFZ bei der Alpiq InTec Gruppe abschliessen. Wir haben ihm ein paar Fragen rund um seine Ausbildung gestellt.

Ein interessantes Interview, welches die persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse während seiner bisherigen Lehrzeit beschreibt.


Was hat Dich bewogen, die Lehre bei der Alpiq InTec Gruppe zu absolvieren?

Mein Ziel war es stets eine Lehre als Telematiker EFZ absolvieren zu wollen; die wichtigste Frage für mich war nur in welchem Lehrbetrieb. Auf keinen Fall wollte ich etwas zwischen Elektroinstallateur EFZ und Telematiker EFZ machen. Deshalb wollte ich meine Lehre auch unbedingt bei der Alpiq InTec Gruppe beginnen. Schon am ersten Tag meiner Schnupperlehre festigte sich mein Entschluss Telematiker EFZ werden zu wollen, denn genau so habe ich mir die Arbeit als Telematiker vorgestellt. Ich freute mich ‚mega‘ als ich dann die Lehrstelle erhielt.


Welche Vor- und Nachteile hast Du während Deiner Lehre erfahren?

Es gibt sehr viele Vorteile bei der Alpiq InTec Gruppe.

Ein Vorteil der mir am besten gefällt, ist, dass die Lehrstelle täglich neue Herausforderungen bietet. Für Abwechslung und Spannung ist gesorgt. Durch unsere internen Rotationspläne habe ich zudem die Möglichkeit, in vielen anderen Abteilungen von anderen Standorten arbeiten zu dürfen. Diese Einblicke machen das Ganze sehr spannend und interessant.

Als Nachteil empfand ich persönlich, dass es für mich im internen Praktikum manchmal sehr viel Überwindung kostete, auf einer Grossbaustelle jene Arbeiten zu machen, die man sich als Telematiker eigentlich gar nicht gewohnt ist.


Wie wirst du als Lernender betreut und in die täglichen Arbeitsschritte eingebunden?

Bei uns wird immer Rücksicht auf die Lernenden genommen.

Am Anfang erhielt ich nur ganz kleine Aufträge. Mit der Zeit entwickelten sich diese, so dass ich schon sehr rasch selbständig arbeiten durfte. Die Praxisbildner die mich laufend ausbilden, tragen die Arbeiten und Ausbildungsschritte laufend in meinen Kalender ein. Diese transparente Arbeitseinteilung finde ich überzeugend und ich weiss immer was auf mich zukommt.


Was war bisher dein schlimmstes Erlebnis in der Lehre?

Ein Einsatz auf einer Baustelle in einer Elektro-Abteilung: Ich erhielt von einem Monteur den Auftrag im 2. UG einen Eimer Mörtel zu holen und diesen in das 2.OG zu transportieren. Leider funktionierten die Lifte noch nicht und ich musste dafür die Treppe benutzen. Am Abend zu Hause angekommen, merkte ich, dass meine Schulter stark schmerzte und ich danach einen Osteopathen aufsuchen musste. Ich lernte daraus in Zukunft nicht immer zu allem „Ja“ sagen zu wollen.


Würdest du die Alpiq InTec Gruppe wieder als Lehrbetrieb wählen? Warum? Warum nicht?

Ja – auf jeden Fall.

Hinsichtlich der Betreuung und der Arbeiten im TelCom-Bereich habe ich ausschliesslich nur positive Erfahrungen machen dürfen. Das hilfsbereite und verlässliche Team spielt dabei eine zentrale Rolle für mich. Man spürt zudem auch, dass sich viele Mitarbeiter der Alpiq InTec Gruppe mit ihrer Arbeit identifizieren.


Danke Roman, dass du unsere Fragen beantwortet hast. Wir wünschen dir weiterhin viel Freude in der Ausbildung und einen guten Abschluss.


Haben wir dein Interesse geweckt an einem unserer 20 Lehrberufe?

Oder willst du Roman eine Nachricht hinterlassen?

Schreibe einen Kommentar, gleich unten. Wir werden ihn dann auch beantworten.


 

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