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Schüler gezielt coachen – einmal etwas anderes! Und das bei Alpiq InTec und Kummler+Matter.

Wer hat es wirklich gerne; ein Bewerbungsgespräch mit jemandem den man meist nicht kennt? Diese Frage stellten sich die meisten Schüler einer Klasse aus dem Schulhaus „Im Birch“ aus Zürich. Ein Bewerbungsdossier zu erstellen und dieses dann einzusenden ist nur der Anfang. Kommt es dann aber zu einem Bewerbungstermin ist das bereits ein erster Schritt in eine konkrete Richtung. Selbstverständlich ist dann auch noch die Schnupperlehre ein Thema.

„…es wäre toll, wenn meine Schüler eine reale Bewerbungssituation erleben könnten…“

…meinte Samuel Brunner, Lehrperson, bei der Vorbesprechung des Berufs-Orientierungs-Events. Ein massgeschneidertes „Coaching-Projekt“ zu entwickeln, lag somit für alle auf der Hand.

Bewerben mit Feedback

In der Realität ist es so, dass viele Schüler sich bei einem Lehrbetrieb bewerben und vom Bewerbungsgespräch kein detailliertes Feedback erhalten. Wenn, dann geht das Feedback auf dem Postweg ein und entscheidet so über „Sein; oder nicht Sein“. Dabei wäre es sehr hilfreich, wenn der Schüler nach dem Bewerbungsgespräch ein direktes, mündliches Feedback vom Lehrbetrieb erhielte. Damit könnte er sich auf das nächste Bewerbungsgespräch gezielt verbessern und würde eventuell die gleichen Fehler nicht wiederholen.

Bewerbungsübung-am-Speed-Coaching-für-Schüler-Alpiq InTec
Bewerbungsübung-am-Speed-Coaching-für-Schüler-Alpiq InTec

Was am Bewerbungsgespräch möglicherweise schief gelaufen war, oder wie man sich für das nächste Bewerbungsgespräch verbessern könnte, erfährt der Schüler kaum. Es bleibt ihm also nichts anderes übrig,  zu versuchen, sich selber zu reflektieren und…

„…nach einer Absage den Kopf nicht hängen lassen. Wenn man sich verbessern will auf jeden Fall direkt nach dem Grund der Absage fragen…!

Dazu braucht es ein bisschen Mut aber in der Sache kann das jemandem weiterbringen. Das nächste Bewerbungsgespräch folgt bestimmt.

Reality is King!

Beim einem „Speed-Coaching“ gibt es kein Entrinnen. Man sitzt Auge in Auge dem Berufsbildner gegenüber. Plötzlich ist auch nicht nur das Bewerbungsgespräch von zentraler Bedeutung, sondern auch das Auftreten, die Haltung und das aufmerksame Zuhören. Wer als Bewerber sein Interesse am Lehrberuf und dem Berufsbildner entgegen bringt, für den interessiert man sich auch. Es findet eine Interaktion zwischen Berufsbildner und Bewerber statt. Deshalb ist eine reale Bewerbungssituation sehr viel herausfordernder, als eine die man in der Schule mit Klassenkameraden üben kann.

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Bewerbungsübung-am-Speed-Coaching-für-Schüler-Alpiq-InTec

Bei den Berufsbildnern durfte sich jeder Schüler rund 3 Minuten lang möglichst gut vorstellen. Für jeden Bewerber war es oberstes Ziel die Lehrstelle in diesem Rollenspiel zu ergattern. Als Hilfsmittel durften alle ihre eigenen Bewerbungsunterlagen verwenden, die sie im Doppel für den Berufsbildner mitbrachten. Der Berufsbildner bekam somit eine Version und prüfte diese während des Bewerbungsgesprächs. Allfällige Optimierungen wurden dann für die Feedbackrunde notiert.

Im Anschluss an das Bewerbungsgespräch erhielt jeder Schüler ein persönliches und sehr detailliertes Feedback. In diesen 2 Minuten wurde nicht nur das Bewerbungsgespräch an sich bewertet, sondern auch alle bereits erwähnten Soft Skills. Viele Schüler machten sich Notizen und waren recht überrascht, wie eine vermeintlich einfache Angelegenheit ihre Tücken aber Chancen enthielt.

Somit waren die Reaktionen der Schüler auch überraschend deutlich:

„…wenn man sich das nicht gewohnt ist, überschätzt man die Situation schnell. Das war eine gute Übung für mich…“,

…meinte eine Schülerin bestimmt. Ein weitere Schülerin führte aus:

„…wichtig ist, dass man den Augenkontakt mit dem Berufsbildner sucht und aufrecht erhält!“

Ein weiterer Schüler der im Begriff ist das Gymnasium zu besuchen, doppelte nach und meinte:

„….man sollte alle gestellten Fragen offen und ehrlich beantworten, denn geschulte Berufsbildner merken schnell, wenn ein Bewerber flunkert!“

Speed-Coaching-für-Schüler-Alpiq-InTec
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Die Schulklasse zeigte sich sehr interessiert und stellte viele Fragen.

Vom Lehrbetrieb der Kummler+Matter AG waren zudem 4 Lernende von verschiedenen Gewerken anwesend. Sie erzählten über ihre Erfahrungen mit der Berufswelt. Angefangen von den unzähligen Bewerbungen, von Rückschlägen durch Absagen, bis hin zur Traum-Lehrstelle die sie derzeit besetzen dürfen. Sie durften durchaus auch kritische Punkte anbringen.

„…Informationen aus direkter Hand zu erhalten, ist hilfreich und kommt natürlich rüber…!

Die Organisatoren Rolf Siebold (Alpiq InTec) und Robert Monterrubio (Kummler+Matter AG) waren vom Erfolg des Events von Anfang an überzeugt. Eine tolle Sache im Sinne der Berufsbildung! Weitere Events dieser Art werden folgen!


Übrigens

Die Alpiq InTec und die Kummler+Matter AG organisieren Firmenbesichtigungen und „Speed Coachings“ für interessierte Schulklassen die sich mit der Berufswahl beschäftigen.

Schulen und Schulklassen können sich einfach anmelden und einen Termin vereinbaren.

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Warst du auch am „Speed Coaching“ bei Alpiq InTec und Kummler+Matter dabei?

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Rolf Siebold ist "Leiter Berufsbildung der Bouygues E&S InTec AG". Er ist verantwortlich für die strategische Ausrichtung und Koordination der Berufsbildung schweizweit. Als Administrator dieses Blogs befasst er sich mit Themen rund um die Berufsbildung.

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