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Welche Bedeutung Motivation für mich hat

Um ein Ziel zu erreichen, ist die persönliche Motivation eine sehr wichtige Voraussetzung. Ich finde, es ist sogar die wichtigste Voraussetzung überhaupt – ein grosser Erfolgsfaktor. Dieses Thema interessiert mich sehr und ich versuche mich in diesem Post damit auseinanderzusetzen. Vielleicht auch, um andere Lernenden in ihrer Ausbildung zum Nachdenken anzuregen, wie es um ihre eigene Motivation steht. Nun würde ich gern über meine persönlichen Erfahrungen berichten, wie ich mich selber motiviere und welche Motivationsstrategien ich verfolge, um meine beruflichen Ziele zu erreichen.

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Hier sind meine ganz persönlichen 10 Tipps und Tricks. Ist etwas für euch dabei? 🙂

Check den Blogeintrag mit Video zur AlpiqIntec Ausbildung – das hat mich zum Bloggen animiert 🙂  und hier die erst Story wie ich die Sprache lernte.

1. Etwas nach bestem Wissen und Gewissen erledigen

Ich denke gerne an das befreiende Gefühl welches ich verspüre, nachdem ich eines meiner Ziele erreicht habe. Das kann ein ausgeführter Auftrag im Geschäft, oder auch ein privates Erfolgserlebnis sein. Dieses schöne Gefühl motiviert mich dann selber wieder, um neues in Angriff zu nehmen.

2. Ich gebe niemals auf

Weil Motivation nicht immer im erforderlichen Mass vorhanden ist, spielt die Stärke der Motivation eine entscheidende Rolle. Sie wirkt sich nämlich unmittelbar auf die Leistungsfähigkeit aus. Man darf niemals aufgeben. Wenn man niemals auf gibt, muss man irgendwann Erfolg haben. Muss ich auch mal einen Misserfolg verzeichnen, dann stehe ich wieder auf und lerne daraus. Jedoch bleibe ich niemals liegen.

3. Eine gute Zukunft kommt nicht von allein

Ich glaube an mich selbst, an meine eigenen Stärken und Fähigkeiten. Mit dieser gewissen Entschlossenheit kann ich vieles erreichen. Der Glaube an mich selbst ist wie meine persönliche Wunderlampe. Das daraus entstehende Selbstvertrauen lässt mich auch in schwierigen Situationen meine Motivation nicht verlieren. Deshalb handhabe ich das für mich diese Weise:

  • Ich mache jeden Tag das Beste
  • Ich bin immer bereit zum Lernen und offen für Neues
  • Ich folge meinem Weg und probiere neue Dinge aus
  • Ich arbeite hart und habe Spass
  • Ich muss unbedingt organisiert sein und frühzeitig planen

4. Realistisch bleiben

Ich setze meine Ziele nicht zu hoch, damit ich nicht enttäuscht oder überarbeitet werde. Ich war in Syrien im dritten Jahr vom Gymnasium und mein Ziel war es, Ingenieurin zu werden. Durch meine Flucht in die Schweiz, konnte ich diese Ausbildung nicht mehr starten. Für mich ist es nicht unrealistisch Ingenieurin zu werden. Doch das braucht auch sehr viel Zeit. Ich bin nun seit vier Jahren in der Schweiz und konnte nicht über Nacht eine Kauffrau EFZ werden. Darum habe ich mit der Ausbildung als Büroassistentin EBA angefangen. Ich habe klein angefangen und nach dem EBA-Abschluss ist es mein grosses Ziel, die kaufmännische Lehre in Angriff zu nehmen und einen EFZ-Abschluss zu machen.

5. Teilschritte bilden

Wie schon erwähnt, passt es für mich viel besser, wenn ich grössere Dingen in Teilschritte zerlege. Denn die grossen Ziele erreicht man nicht einfach so über Nacht. Man muss auch ziemlich etwas dafür tun. Es erfordert regelmässige Anstrengungen und immer wieder Motivation, um seine eigenen Wünsche wahr werden zu lassen. Jeden Tag einen kleinen Schritt vorwärts zu gehen, bedeutet für mich, dass ich meinen Zielen immer näher komme. Meist setze ich mir einen eigenen Termindruck, bis wann ich was erledigt haben will.

6. Ich nutze meine Zeit und Möglichkeiten

Ich verschwende meine Zeit nicht mit unnötigen Dingen und versuche es mir immer richtig gut einzuteilen. Wichtige Dinge erhalten bei mir mehr Priorität, weniger wichtige somit weniger.

7. Die Nachteile des Aufschiebens

Wenn man seine Aufgaben nicht macht und sie ständig aufschiebt, führt es zu einer Verschlimmerung der Ausgangslage. Zu den unerledigten Aufgaben, kommen häufig noch zunehmender Termindruck, Stress und somit Schuldgefühle. Das ist dann auch nicht motivierend. Deshalb versuche ich immer, möglichst wenig aufzuschieben und eben; zu priorisieren.

8. Ich bleibe geduldig

Ohne Geduld kann man nur wenig bis gar nichts erreichen. Ich bin seit vier Jahren in der Schweiz und überwand durch meinen Starken Willen und meine Geduld die meisten Schwierigkeiten. Mit meiner Geduld habe ich auch die deutsche Sprache erlernt, welche ich vor ein paar Jahren überhaupt noch nicht kannte. Damit verbunden, lernte ich auch die schweizerische Kultur im Berufsleben kennen. Mittlerweile bin ich jetzt sogar eine Lernende bei der Firma Alpiq InTec. Es ist toll ein Teil der besten Ausbildung zu sein.

9. Ich respektiere meine Mitmenschen und bin dankbar für alles

Wenn ich z.B. im Lehrbetrieb das aktuelle Notenblatt an meine Berufsbildnerin, oder meinen Praxisbildner per E-Mail verschicke, bekomme ich ein Feedback von ihr oder ihm. Das Feedback muss nicht immer unbedingt gut sein, sondern wenn immer möglich konstruktiv. Ich freue mich sehr auf jedes Feedback, weil es mir meine Schwächen bzw. meine Stärken zeigt.

10. Ich belohne mich

Ein wichtiger Punkt. Es ist sehr schön, wenn man ein Ziel erreicht hat und man sich ein bisschen belohnt. Das kann ein Ausflug an den See sein, ein Spaziergang mit Freunden, oder ganz einfach ein Eis essen gehen. Die Vorfreude auf die übernächste Belohnung motiviert mich dann wieder zusätzlich.

Fazit

Zum Schluss würde ich sagen, dass es völlig normal und menschlich ist, wenn man nicht immer gleich motiviert ist. Auch muss jeder sein eigenes Rezept finden, wie man sich motivieren kann. Vielleicht habe ich dazu ein paar Ideen liefern können. Wenn man allerdings daran denkt aufzugeben, empfehle ich darüber nachzudenken, warum man ursprünglich angefangen hat. Viele Jugendlichen brechen ihre Ausbildung ab, weil ihnen die Motivation fehlt, oder weil es ihnen nicht mehr so gefällt. Natürlich muss der Lehrberuf gefallen und man muss sich darin wohl fühlen. Allerdings kann man sich ja auch mal versuchen durchzubeissen. Vielleicht hilft dieser Gedanke, dass man sich wieder aufrappeln kann. Viele Menschen erhalten im Leben eine wichtige Chance, oder auch mehrere. Doch nicht alle wissen, wie man dann diese Chancen wirklich nutzt.

Mein Team finde ich super und ich danke allen, mit denen ich zusammen arbeiten darf.

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lernende-hayda-privat

Wer wirklich erreichen will was er sich vornimmt, der sollte auch die richtigen Methoden verwenden. Der Erfolg ist harte Arbeit und der Weg dahin ist gar nicht einfach. Es gibt kein Patentrezept dafür, deshalb muss jeder für sich die geeignete Strategie herausfinden.


Habt ihr noch Fragen zu meiner Ausbildung als Büroassistentin EBA? Zum Lehrbetrieb, oder zum Thema „Motivation“?

Wenn ich euch Tipps zur Ausbildung, Schule und Lehrbetrieb geben kann, dann schreibt einfach einen Kommentar unten in das Feld. Ich werde euch dann direkt antworten.

Ich freue mich darauf und bis bald!

Eure Hadya 🙂

4 Thoughts on “10 Tipps über Motivation in meiner Ausbildung”

  • Das finde ich einen coolen Beitrag.
    Zeigt doch schön auf, dass man was erreichen kann.
    Den Satz „…ich bleibe geduldig…“, finde ich besonders gut für mich. Manchmal habe ich die Geduld nicht 🙂

    Ich wünsche Dir viel Erfolg, Hadya. Und der Alpiq InTec weiterhin den Mut ein wenig andere Wege zu gehen (siehe Ausbildung, diese Webseite, usw.)

    Herzlichst
    Franz

    Da habe ich nochmals ein Video von Dir gefunden Making of Alpiq Intec Video – Ausbildung Hadya Khalil

    • Lieber Franz

      Herzlichen Dank für deinen Kommentar und dein Interesse an meinem Beitrag.

      Man muss Geduld haben und erkennen, dass die Zeit auch Lösungen bringen kann. Das geht manchmal nicht so schnell wie man möchte, ist für mich persönlich aber klarer im Ansatz (es geht immer wieder einmal eine Türe auf). Ich musste auch selber viel üben, bis ich geduldig geworden bin; vor allem beim Deutschlernen. Es war für mich etwas ganz neues zum Schreiben, Verstehen und Sprechen. Jetzt bin ich in der Ausbildung und merke immer wieder, was mir diese Deutschkurse gebracht haben.

      Ich habe ein tolles Team mit dem ich kommunizieren kann und bekomme viel Unterstützung von den Arbeitskollegen. Z.B: Bei den Unklarheiten erklären sie mir immer ganz genau, wie ich etwas machen muss, oder was es genau bedeutet. Solche Menschen braucht man ja auch im Leben um Erfolg zu haben. Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich durch meine Geduld und Wille die Schwierigkeiten überspringen konnte und auch das Berufsleben kennenlerne.

      Von meinen Erfahrungen her für dich nur als Tipp: Man darf nie aufgeben!

      Nur so erfährt man, wie etwas wirklich ist und wie es funktioniert. Das ist auch in der Technik so! Nur so kann man wirklich ein Profi werden. Man gewinnt dann neue Motivation und man erkennt, dass das Wort „unmöglich“ immer weniger Platz einnimmt. Das ist nicht nur im Berufsleben so, sondern auch im Privatleben. Am besten lernt man von den eigenen Fehlern. Darf ich dich fragen, was du für eine Ausbildung hast, oder wofür du dich interessierst später zu werden?

      Ich wünsche dir noch eine ganze schöne Zeit.

      Liebe Grüsse
      Hadya

    • Liebe Heidi

      Herzlichen Dank erstmal für deinen Kommentar und dein Interesse an meinen Beitrag.
      Ich freue mich auch sehr, dass ich bei und mit euch bin ?

      Herzlichst
      Hadya

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