Tipp: Die Schnupperlehre hilft dir bei der Lehrstellensuche

Der Corona Lockdown ist schon fast vorüber, d.h. ab 11 Mai geht die Schule wieder los. Wer also noch keine Lehrstelle hat, muss sich beeilen.

Auch Hadya Khalil, ein Flüchtling aus Syrien, musste durch diese verschiedenen Stufen um sich eine Lehrstelle zu ergattern. Ihr Weg war dabei noch besonders schwierig da sie in der Schweiz eine neue Sprache erlernen musste, denn ohne z.B. Deutsch oder Französisch klappt das in der Berufsschule nicht.

Ebenfalls musste sich Hadya in einer neuen Kultur erst einmal eingewöhnen. Wie sie sich letzten Endes für ihre Lehre entschieden hat und was ihr an ihrer Lehre gefallen hat, lest ihr in diesem Interview:

1. Hast du damals für den Beruf Büroassistentin EBA eine Schnupperlehre absolviert?  

Ich bin seit sechseinhalb Jahren in der Schweiz. Mein Wunsch war es, die Lehre als Kauffrau EFZ zu machen. Als ich das Vorstellungsgespräch bei Bouygues E&S ehemalige Alpiq hatte, haben wir während dem Gespräch thematisiert, dass die Lehre als Büroassistentin EBA einfacher zu absolvieren und sicher ein guter Einstieg in die Berufswelt wäre, weil ich damals noch nicht so lange in der Schweiz war.

Der Plan war, dass ich dann später weiter ins B Profil im 2. Lehrjahr einsteigen kann. Ich habe zum Glück bei der Bouygues E&S die Möglichkeit bekommen, eine Schnupperlehre zu machen.

Bei der Schnupperlehre wurde ich sehr gut betreut. Man hat mir viel gezeigt und ich habe sehr viel gelernt. Ich durfte dabei auch gleich einige Arbeiten erledigen. Das waren natürlich administrative Arbeiten wie z.B.

  • Administrative Arbeiten wie Ordnerbeschriftung und
  • Büromaterial Bestellung.

Ich habe mich für diese Lehre entschieden, weil ich sehr gerne mit dem PC und im Büro arbeite. Ich finde es auch sehr schön, dass man gemeinsam in einem Team arbeitet.

Die Schnupperlehre war für mich ideal mehr über den Beruf zu lernen und die Teammitglieder kennen lernen zu dürfen.

Hadya Khalil im Gespräch über die Schnupperlehre
Hadya Khalil im Gespräch über die Schnupperlehre

2. Du hast ja jetzt deine Lehre zur Büroassistentin EBA erfolgreich abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch dazu! Nun machst du die Lehre zur Kauffrau EFZ – wie war der Wechsel für dich?

Ich habe die Büroassistentin EBA erfolgreich mit 4.8 bestanden und ich konnte zum Glück bei Bouygues E&S bleiben. Dort bin ich im B Profil im 2. Lehrjahr eingestiegen. Ich finde die Idee, dass ich zuerst mit Büroassistentin Lehre angefangen habe, eine sehr gute Idee. Die Lehre als Büroassistentin ist wie die Basis und eine Ergänzung für die Ausbildung zur Kauffrau EFZ.

  • Bei der Lehre zur Kauffrau EFZ ist der Schulstoff tiefer und man hat auch mehr Fächer.

Kauffrau EFZ ist schon anstrengender als EBA, zum Beispiel: Man hat fast wöchentlich Prüfungen und diese vernetzten und vertieften Arbeiten kommen auch öfter vor, als bei der EBA.

Zum Glück habe ich sehr gute Noten und das Gefühl, dass ich von den EBA sehr viel profitiert habe.

Hadya Khalil über ihren Einstieg in die Lehre bei Bouygues E&S.

3. Tipps zur Schnupperlehre und Suche nach Lehrstelle: Welche Ratschläge kannst du anderen jungen Leuten geben?

Bei der Lehrstellensuche muss man geduldig sein und nie aufgeben, weil man nur so sein Ziel erreichen kann.

  • Ich persönlich musste 2 Jahre lang die Lehrstelle suchen. Das braucht Hartnäckigkeit, Durchhaltewillen und ich musste viele Absagen einstecken.

Zum Glück hat es geklappt und ich habe eine Stelle bei Bouygues E&S bekommen. Es ist für mich sicher nicht immer schön gewesen, dass ich sehr viele Absagen bekommen habe. Trotzdem habe ich mir Mühe gegeben, um dran zu bleiben und weiterzusuchen.

PS. Die Schnupperlehre ist immer wichtig. Man sieht ob der Beruf einem das bietet was man erwartet. Man trifft auch die zukünftigen Kollegen. Alles Dinge, welches es mir und auch Jungen die sich dieses Jahr bewerben müssen hilft, eine bessere Entscheidung zu treffen wenn es darum geht den Ausbildungsvertrag zu unterschreiben.

Bist du noch auf der Suche?

Hadya Khalil hat sich gut in ihre Lehrstelle eingefunden. Jetzt bist du an der Reihe: Schau dir unsere Schnupperlehren an und suche dir eine von 21 Lehrberufen in der ganzen Schweiz bei Bouygues E&S aus!

Bouygues E&S Tipp Bewerbung für Ausbildungsplatz

Nach der Corona Krise heisst, du solltest im Mai und spätestens Juni noch bei uns eine Schnupperlehre machen in einem Beruf der dich interessiert.

Bewirb dich sogleich jetzt und besuche auch unsere Konzernseite, sodass du mehr über uns weisst: Bouygues E&S – die Nr. 1 in der Gebäudetechnik in der Schweiz!

Bouygues ES: Erstklassige Ausbildung, sofort bewerben

Vielleicht bist Du jetzt auf der Suche nach einer Lehrstelle? Du willst in einem erfolgreichen Lehrbetrieb von den Besten lernen und zum Berufsprofi werden? Dann willst du diesen Beitrag weiterlesen, denn:

  • 140 – 150 Lehrstellen in über 21 Berufen besetzen wir bis August 2020.
  • 88% Erfolgsquote unserer Lehrlinge, somit zählt Bouygues ES zu den Top Lehrbetrieben in der Gebäudetechnik.
  • Wir haben Lehrstellen in der ganzen Schweiz. 

Wir bieten Dir eine Lehrstelle, bei der Dich ein vielfältiges Umfeld, einzigartige Kompetenzen und spannende Projekte erwartet.

Du wirst bestens vorbereitet auf die Abschlussprüfung in Deinem Beruf.

Swiss-Skills: Unsere Lehrlinge werden ausgezeichnet

Dass wir einige Dinge richtig machen in der Ausbildung, zeigt sich in den verschiedenen Preisen, welche unsere Lehrlinge regelmässig bei den nationalen Berufswettbewerben gewinnen. Da wäre z.B.:

  •  Bruno Walther: Er hat als Kältesystem-Monteur EFZ eine Goldmedaille an den Swiss-Skills 2016 geholt. 
  • Jessica Stoller hat als Kältesystem-Planerin EFZ 2017 ebenfalls die Goldmedaille abgeräumt. 
  • Micha Schwander erhielt als Kältesystem-Monteur EFZ die Bronzemedaille ebenfalls in 2017. 
  • Nicolas Ptak gewann als Kältetechnik-Planer die Bronzemedaille bei den Swiss-Skills 2019.

Auch auf der kantonalen Ebene geben unsere Lernenden Gas. Die Lernenden Marcel Lehmann (Automatikmonteur EFZ) und Stefan Schwieger (Elektroinstallateur EFZ) haben an den Berufswettbewerben im Kanton Aargau regelrecht abgeräumt und mit den Noten 5.2 und 5.0 die Plätze 1 und 2 ergattert. 

In derselben Region haben sich 2019 die Lernenden Cedric Hollenweger (Automatikmonteur EFZ), Joel Zimmermann (Telematiker EFZ) und Wayan Schmidt (Automatik-Monteur EFZ) mit hervorragenden Leistungen in der Berufsschule hervorgetan. 

Was nun?

Wenn du noch keine Lehrstelle hast für August 2020 oder 2021 solltest du jetzt 2 Dinge tun:

Für uns und Dich ist die Schnupperlehre ein guter Weg uns gegenseitig kennenzulernen. Du hast die Möglichkeit zu erfahren, inwiefern Dich die Tätigkeiten interessieren. Gefällt Dir ein Beruf nicht, kannst du auch in einem der anderen 21 Berufe in unserem Betrieb schnuppern. 

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

Lob für Lernende von Bouygues E&S InTec

Drei Lernende der Bouygues E&S InTec-Filiale in Spreitenbach, wurden kürzlich von ihrer Berufsschule besonders überrascht: Sie erhielten ein Gratulationsschreiben für ihre ausserordentlich guten Schulnoten.

Dass junge Berufsleute in ihrer Ausbildung erfolgreich sind, ist BYES InTec ein grosses Anliegen. Besonders freute sich die Berufsbildung kürzlich über die Schulleistungen der Lernenden aus Spreitenbach: Cederic Hollenweger (Automatikmonteur EFZ, 1. Lehrjahr), Joel Zimmermann (Telematiker EFZ, 2. Lehrjahr) und Wayan Schmidt (Automatik-Monteur EFZ, 2. Lehrjahr). Sie erhielten im Februar ein Gratulationsschreiben für ihre sehr guten Noten von der Berufsschule. Alle drei Lernenden haben ihr Wintersemester im Februar 2019 erfolgreich abgeschlossen und gehören aktuell zu den besten ihrer Klassenzüge.

Stolz halten sie ihre erreichten Schulnoten vor die Kamera, denn diese können sich durchaus sehen lassen:

Lob-für-Lernende-BYES-Spreitenbach

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Cederic Lucas hat in den berufskundlichen Fächern die Maximalnote 6.0 erreicht. Aber auch Joel Zimmermann und Wayan Schmidt sind mit ihren Erfahrungsnoten 5.6 mustergültig unterwegs.

Ausserordentliche-Schulleistungen-von-Lernenden

Der Berufsbildungsverantwortliche Cesar Steiner und dessen Nachfolgerin Daniela Baumann, gratulieren den Lernenden zu dieser hervorragenden Leistung:

«Es ist schön zu sehen, dass man mit dem nötigen Einsatz, Durchhaltewillen und den top Rahmenbedingungen des Lehrbetriebs, bereits als Lernender viel erreichen kann. Wir wünschen allen drei Lernenden weiterhin viel Freude, Elan und Erfolg im weiteren Verlauf ihrer Berufslehre. »

Immer wieder überraschen Lernende von BYES ihre Berufsbildner mit Bestleistungen. So belegten wiederum Lernende aus Spreitenbach an den Kantonalen Berufswettbewerben die ersten Podestplätze. Aber auch im Kanton Bern holten Lernende im Bereich der Kältetechnik an den Swiss-Skills mehrere Gold-und Bronzemedaillen. Als führendes MultiTec-Unternehmen in der Schweiz sind wir unserer Stärken bewusst und meistern den Spagat zwischen Marktführerin und professioneller Ausbildung in den meisten Fällen erfolgreich.

Am Ende ihrer beruflichen Grundbildung werden bei uns deshalb auch rund 61% der Lernenden übernommen. Sind das nicht hervorragende Aussichten?

Haben wir dich nun neugierig gemacht? Mit diesem Clip kannst du mehr über den Lehrbetrieb Bouygues E&S InTec Schweiz AG erfahren:

Bist du an einer Schnupperlehre, oder einer Lehrstelle interessiert?

Dann bewirb dich JETZT!

Oder hast du weitere Fragen zur Ausbildung bei BYES? Benutze dazu einfach die Kommentarfunktion ganz unten und hinterlasse uns eine Nachricht.

Wir antworten ganz sicher!

 

#Ausbildung #Erfolg #Lehre #Karriere #Azubi #MultiTec

 

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114 neue Fachleute – die Berufslehre als Königsweg

Die Ergebnisse der Qualifikationsverfahren 2018 stehen fest. Dieses Jahr bringt die Alpiq InTec Gruppe für die Gebäudetechnikbranchen 114 neue Fachleute hervor. Seit Jahren schliessen bei uns durchschnittlich rund 81% aller Lernenden ihre Qualifikationsverfahren erfolgreich ab. Auch dieses Jahr haben wir unseren eigenen Benchmark übertroffen. Die Engagements unserer Berufsbildungsverantwortlichen spiegeln sich in den jungen, zufriedenen und erfolgreichen Fachleuten wider. Viele ehemalige AIT-Lernende haben ihren Weg bei uns gemacht. Sie haben z.B. bei den Swiss-Skills die Podeste erklommen und ihren Mitbewerbern gezeigt, was geballte Fachkompetenz bedeutet. Oder sie arbeiten bereits erfolgreich als Projektleiter und bilden wiederum neue Lernende aus.

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Erfolgsquote von 93%

Die Berufsbildung der Alpiq InTec Gruppe ist in 13 Regionen schweizweit tätig. Von diesen 13 Regionen in denen wir unsere Lernenden ausbilden, weisen wir in 8 Regionen eine Erfolgsquote von satten 93% aus. Seit ihrem Bestehen hat die Alpiq InTec rund 2’060 (!) Fachleute erfolgreich ausgebildet.

Diese beeindruckende Bildungsleistung wird durch unsere engagierten Berufs- und Praxisbildner an der Basis erbracht. Neben Zwischenprüfungen werden unsere Lernenden in den Lehrlingswerkstätten in Bern, Basel und St. Gallen auf ihren Lehrabschluss vorbereitet. Und dies unter fachkundiger Leitung.

Solche Arbeiten am Brett haben es in sich. Unter Zeitdruck müssen diverse Aufgabenstellungen von den Lernenden gelöst werden können. Diese beinhalten eine Licht- und Kraftinstallation, eine Schwachstrom-, sowie eine Steuerungsaufgabe. Das Zeit-Management ist entscheidend und schon mancher Kandidat hat sich dabei verschätzt. Diese Erfahrungen sind sehr wertvoll, denn wenn man daraus die richtigen Schlüsse ziehen kann, dann sieht es am scharfen Qualifikationsverfahren schon anders aus.

Berufsbildung oder Gymnasium?

Viele Jugendlichen stehen in den kommenden Wochen vor der Entscheidung, ob sie den Weg der Berufsbildung, oder an ein  Gymnasium einschlagen wollen. Beide Wege haben ihre Berechtigung. Auch wenn einschlägige Medien, in regelmässiger Frühlingsmanier, die Gymnasien als der allein selig machende Weg beschreiben. So ist es auch spannend zu analysieren, in welchen politischen Räumen sich die Schweizer Medien positionieren:

Medienwelt-Schweiz

Medienwelt-Schweiz

Popularität von Berufsbildung bleibt stabil

Die Berufsbildung hat an Popularität nicht abgenommen. Zur dieser Erkenntnis gelangt übrigens auch die neuste Studie der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich, die sich schweizweit mit den Werten und dem sozialen Status der Berufsbildung auseinander gesetzt hat:

Etwas weniger wissenschaftlich, aber aufgrund genau erhobener Zahlen, können wir die obige Kernaussage bestätigen. Der Bewerbungs-Eingang bei Alpiq InTec zeigt sich ungebremst. Wir zählen jährlich zwischen 2’500 und 3’000 Bewerbungen allein in der Berufsbildung. Allerdings führt bei uns aktuell nur noch jede 27. Bewerbung für den Schüler zum Erfolg. Dieser Wert ist deshalb so interessant, weil bis vor 2 Jahren noch jede 16. Bewerbung bei uns zum Erfolg führte. Diese Abschwächung lässt sich mit der gemessenen Tendenz zur steigenden Anzahl von schulisch schwächeren Bewerbern (Sek. B/C) ganz klar erklären.

Für einen Teil der Gebäudetechnik-Lehrberufe kann das eine Chance sein. Besonders die Eidg. Berufsattest-Ausbildungen EBA sind beliebter geworden. So bieten wir auch seit 2016 nur bei den Haustechnikpraktikern der Fachrichtungen Sanitär-, Heizungs- und Lüftungsanlagen rund 10 Lehrplätze an.

Vom EBA- zum EFZ-Abschluss

Dieser Weg ist für Jugendliche sinnvoll, welche z.B. ein gutes technisches Verständnis vorweisen, aber schulisch für eine EFZ-Lehre noch nicht bereit sind. Nicht selten entscheiden sich unsere EBA-Absolventen im Anschluss für eine EFZ-Ausbildung. Im Fall des Sanitär-/ oder Heizungsinstallateurs, sowie für den Lüftungsanlagenbauer ist das durchaus ein gangbarer Weg. Denn mit den 2 Jahren EBA-Vorbildung und den anschliessenden 3 Jahren der EFZ-Ausbildung, ist es doch möglich in 5 Jahren einen EFZ-Abschluss zu erreichen.

Für andere Lehrberufe, wie z.B. die Elektroinstallateur/innen und Montage-Elektriker/innen macht eine EBA-Ausbildung jedoch kaum einen Sinn.

Berufslehre als Königsweg

Rund zwei Drittel der Schulabgänger absolvieren in der Schweiz eine Berufslehre. Anders als z.B. in anderen (EU) -Staaten, ist eine lernende Person in der Schweiz ebenso geachtet wie ein Student. Viele tüchtige und begabte Jugendliche ziehen es nach der obligatorischen Schulzeit vor, erst einmal ins volle Berufsleben hinauszugehen. Jeder Jugendliche, welcher die ersten Monate im Berufsleben erfolgreich meistert, macht einen Reifesprung in seiner persönlichen Entwicklung. Die Anforderungen und Aufgaben, die ihm im Betrieb gestellt werden, sind reales Leben – und nicht, wie in rein schulischen Ausbildungssituationen, künstlich geschaffen. In der heutigen Zeit fühlen sich manche Jugendliche das erste Mal in ihrem Leben wirklich gebraucht, wenn sie mit einer Berufslehre anfangen. Dies, weil bis zu diesem Zeitpunkt kaum solche Anforderungen an sie gestellt wurden. Die praktische Lebenserfahrung und die Fähigkeit, den Berufsalltag zu meistern und dabei finanziell teilweise für sich selbst aufkommen zu können, haben die Lehrlinge den Gymnasiasten voraus. Als Lehrbetrieb staunen wir immer wieder über den Ernst und den Stolz, den unsere Lernenden in Bezug auf ihren Lehrberuf zeigen.

Wo die meisten Schüler aus dem Gymnasium fallen

Die nachfolgenden Zahlen des Bildungsberichts 2014 wurden vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI das erste Mal erhoben. Sie sind deshalb so interessant, weil sie die grossen kantonalen Unterschiede aufzeigen:

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(Quelle: Bildungsbericht 2014)

In keinem anderen Kanton als in Genf ist die Abbruchquote an den Gymnasien höher. Vor allem in der Westschweiz und im Tessin, fliegen die Gymnasiasten öfters von der Schule als in der Deutschschweiz. In den Kantonen Aargau und Thurgau schliessen sogar mehr Schüler das Gymnasium ab, als ursprünglich angetreten sind. Das liegt an Zugängen aus anderen Kantonen während den Mittelschuljahren und hat eine negative Quote zur Folge.

Gemäss Anfrage von Alpiq InTec beim SBFI  gibt es leider noch keine systematische Erhebung der Abbruchquote.

Die obigen Werte des Bildungsbericht beziehen sich somit lediglich aus Erfahrungen und Schätzungen. Das ist schade. Sicher ist aber, dass die Abbruchquoten an Gymnasien mit Eintrittsprüfung niedriger ausfallen. Liegen jedoch Elternwünsche und Lehrerbewertungen als Entscheidungsgrundlage vor, steigt die Abbruchquote massiv an. Dazu hat die Zeitschrift „Beobachter.ch“ im Artikel „Ich will doch gar nicht ins Gymi“ einen interessanten Artikel veröffentlicht.

Jetzt bewerben für 2019

Bei Alpiq-InTec sind für den Sommer 2019 rund 140 neue Lehrstellen ausgeschrieben. Mit den 20 Lehrberufen die wir ausbilden, stellen wir ein breites Angebot an geballter Ausbildungskompetenz zur Verfügung.

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Und so bewerten unsere Lernenden Alpiq InTec als Lehrbetrieb:

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Haben wir dich neugierig gemacht und interessierst du dich für Schnupeprlehre, oder für eine Lehrstelle bei uns?

Melde dich ganz einfach entweder direkt hier auf unserem Blog, oder unter lernende.ait(at)alpiq.com.

Die Seite www.alpiq-skills.com ist der erfolgreichste Lernenden-Blog in der DACH-Region!

Vielleicht hast du ja auch eine Frage? Die kannst du hier im Blog stellen. Wir werden sie bestimmt beantworten.

 

Noch 24 Lehrstellen frei

Update vom 22.06.2018:

Es sind nur noch 21 Lehrstellen frei.


Ich will mich bewerben

Am einfachsten ist es, wenn du auf unserem Alpiq InTec Lehrstellenportal, oder auf www.jetztlehrstelle.ch reinschaust. Als kleine Übersicht bieten wir dir auch folgende Liste mit den entsprechenden Direkt-Kontakten. So ist es für dich noch einfacher, dich für deine Wunsch-Lehrstelle zu bewerben.

>> Hier findest du nochmals einige Tipps für die Bewerbung <<


Standort Chur

Kontakt: Frau Selina Ramstöck (Selina.ramstoeck(at)alpiq.com)

>> alle Lehrstellen sind vergeben (22.06.2018) <<


Standort Sargans

Kontakt: Frau Selina Ramstöck (Selina.ramstoeck(at)alpiq.com)

>> alle Lehrstellen sind vergeben (22.06.2018) <<


Standort Ilanz

Kontakt: Frau Selina Ramstöck (Selina.ramstoeck(at)alpiq.com)

>> alle Lehrstellen sind vergeben (22.06.2018) <<


Standort Disentis/Mustair

Kontakt: Frau Selina Ramstöck (Selina.ramstoeck(at)alpiq.com)

>> alle Lehrstellen sind vergeben (22.06.2018) <<


Buchs

Kontakt: Frau Selina Ramstöck (Selina.ramstoeck(at)alpiq.com)

>> alle Lehrstellen sind vergeben (22.06.2018) <<


Region Aargau

Kontakt: Herr Cesar Steiner (cesar.steiner(at)alpiq.com)


Region Olten

Kontakt: Herr André Gunziger (andre.gunziger(at)alpiq.com)


Region Romandie

Kontakt: Frau Barbara Roulet (Barbara.roulet(at)alpiq.com)


Region Ticino

Kontakt: Frau Claudia Bianchi (Claudia.bianchi(at)alpiq.com)


Kummler+Matter

Kontakt: Herr Robert Monterubio (robert.monterrubio(at)kuma.ch)


Du kannst dich auch direkt unter unserer zentralen Email-Adresse bewerben:

lernende.ait(at)alpiq.com


Alpiq InTec bildet total rund 500 Lernende aus und jedes Jahr werden ca. 160 neue Lehrstellen ausgeschrieben. Und dies in 20 Lehrberufen! Mit unserem einzigartigen MultiTec-Ansatz in der Gebäudetechnik, hat man bei uns die Chance auch in andere Gewerke reinschauen zu können.

Bei uns bestehen rund 88% ihr Qualifikationsverfahren. Wenn du also auch eine erfolgreiche und zukunftsträchtige Ausbildung absolvieren willst und zu den besten gehören willst, dann kannst du dich auch direkt unter lernende.ait(at)alpiq.com bewerben.

Wir wünschen dir viel Erfolg dabei.

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10 Tipps über Motivation in meiner Ausbildung

Welche Bedeutung Motivation für mich hat

Um ein Ziel zu erreichen, ist die persönliche Motivation eine sehr wichtige Voraussetzung. Ich finde, es ist sogar die wichtigste Voraussetzung überhaupt – ein grosser Erfolgsfaktor. Dieses Thema interessiert mich sehr und ich versuche mich in diesem Post damit auseinanderzusetzen. Vielleicht auch, um andere Lernenden in ihrer Ausbildung zum Nachdenken anzuregen, wie es um ihre eigene Motivation steht. Nun würde ich gern über meine persönlichen Erfahrungen berichten, wie ich mich selber motiviere und welche Motivationsstrategien ich verfolge, um meine beruflichen Ziele zu erreichen.

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Hier sind meine ganz persönlichen 10 Tipps und Tricks. Ist etwas für euch dabei? 🙂

Check den Blogeintrag mit Video zur AlpiqIntec Ausbildung – das hat mich zum Bloggen animiert 🙂  und hier die erst Story wie ich die Sprache lernte.

1. Etwas nach bestem Wissen und Gewissen erledigen

Ich denke gerne an das befreiende Gefühl welches ich verspüre, nachdem ich eines meiner Ziele erreicht habe. Das kann ein ausgeführter Auftrag im Geschäft, oder auch ein privates Erfolgserlebnis sein. Dieses schöne Gefühl motiviert mich dann selber wieder, um neues in Angriff zu nehmen.

2. Ich gebe niemals auf

Weil Motivation nicht immer im erforderlichen Mass vorhanden ist, spielt die Stärke der Motivation eine entscheidende Rolle. Sie wirkt sich nämlich unmittelbar auf die Leistungsfähigkeit aus. Man darf niemals aufgeben. Wenn man niemals auf gibt, muss man irgendwann Erfolg haben. Muss ich auch mal einen Misserfolg verzeichnen, dann stehe ich wieder auf und lerne daraus. Jedoch bleibe ich niemals liegen.

3. Eine gute Zukunft kommt nicht von allein

Ich glaube an mich selbst, an meine eigenen Stärken und Fähigkeiten. Mit dieser gewissen Entschlossenheit kann ich vieles erreichen. Der Glaube an mich selbst ist wie meine persönliche Wunderlampe. Das daraus entstehende Selbstvertrauen lässt mich auch in schwierigen Situationen meine Motivation nicht verlieren. Deshalb handhabe ich das für mich diese Weise:

  • Ich mache jeden Tag das Beste
  • Ich bin immer bereit zum Lernen und offen für Neues
  • Ich folge meinem Weg und probiere neue Dinge aus
  • Ich arbeite hart und habe Spass
  • Ich muss unbedingt organisiert sein und frühzeitig planen

4. Realistisch bleiben

Ich setze meine Ziele nicht zu hoch, damit ich nicht enttäuscht oder überarbeitet werde. Ich war in Syrien im dritten Jahr vom Gymnasium und mein Ziel war es, Ingenieurin zu werden. Durch meine Flucht in die Schweiz, konnte ich diese Ausbildung nicht mehr starten. Für mich ist es nicht unrealistisch Ingenieurin zu werden. Doch das braucht auch sehr viel Zeit. Ich bin nun seit vier Jahren in der Schweiz und konnte nicht über Nacht eine Kauffrau EFZ werden. Darum habe ich mit der Ausbildung als Büroassistentin EBA angefangen. Ich habe klein angefangen und nach dem EBA-Abschluss ist es mein grosses Ziel, die kaufmännische Lehre in Angriff zu nehmen und einen EFZ-Abschluss zu machen.

5. Teilschritte bilden

Wie schon erwähnt, passt es für mich viel besser, wenn ich grössere Dingen in Teilschritte zerlege. Denn die grossen Ziele erreicht man nicht einfach so über Nacht. Man muss auch ziemlich etwas dafür tun. Es erfordert regelmässige Anstrengungen und immer wieder Motivation, um seine eigenen Wünsche wahr werden zu lassen. Jeden Tag einen kleinen Schritt vorwärts zu gehen, bedeutet für mich, dass ich meinen Zielen immer näher komme. Meist setze ich mir einen eigenen Termindruck, bis wann ich was erledigt haben will.

6. Ich nutze meine Zeit und Möglichkeiten

Ich verschwende meine Zeit nicht mit unnötigen Dingen und versuche es mir immer richtig gut einzuteilen. Wichtige Dinge erhalten bei mir mehr Priorität, weniger wichtige somit weniger.

7. Die Nachteile des Aufschiebens

Wenn man seine Aufgaben nicht macht und sie ständig aufschiebt, führt es zu einer Verschlimmerung der Ausgangslage. Zu den unerledigten Aufgaben, kommen häufig noch zunehmender Termindruck, Stress und somit Schuldgefühle. Das ist dann auch nicht motivierend. Deshalb versuche ich immer, möglichst wenig aufzuschieben und eben; zu priorisieren.

8. Ich bleibe geduldig

Ohne Geduld kann man nur wenig bis gar nichts erreichen. Ich bin seit vier Jahren in der Schweiz und überwand durch meinen Starken Willen und meine Geduld die meisten Schwierigkeiten. Mit meiner Geduld habe ich auch die deutsche Sprache erlernt, welche ich vor ein paar Jahren überhaupt noch nicht kannte. Damit verbunden, lernte ich auch die schweizerische Kultur im Berufsleben kennen. Mittlerweile bin ich jetzt sogar eine Lernende bei der Firma Alpiq InTec. Es ist toll ein Teil der besten Ausbildung zu sein.

9. Ich respektiere meine Mitmenschen und bin dankbar für alles

Wenn ich z.B. im Lehrbetrieb das aktuelle Notenblatt an meine Berufsbildnerin, oder meinen Praxisbildner per E-Mail verschicke, bekomme ich ein Feedback von ihr oder ihm. Das Feedback muss nicht immer unbedingt gut sein, sondern wenn immer möglich konstruktiv. Ich freue mich sehr auf jedes Feedback, weil es mir meine Schwächen bzw. meine Stärken zeigt.

10. Ich belohne mich

Ein wichtiger Punkt. Es ist sehr schön, wenn man ein Ziel erreicht hat und man sich ein bisschen belohnt. Das kann ein Ausflug an den See sein, ein Spaziergang mit Freunden, oder ganz einfach ein Eis essen gehen. Die Vorfreude auf die übernächste Belohnung motiviert mich dann wieder zusätzlich.

Fazit

Zum Schluss würde ich sagen, dass es völlig normal und menschlich ist, wenn man nicht immer gleich motiviert ist. Auch muss jeder sein eigenes Rezept finden, wie man sich motivieren kann. Vielleicht habe ich dazu ein paar Ideen liefern können. Wenn man allerdings daran denkt aufzugeben, empfehle ich darüber nachzudenken, warum man ursprünglich angefangen hat. Viele Jugendlichen brechen ihre Ausbildung ab, weil ihnen die Motivation fehlt, oder weil es ihnen nicht mehr so gefällt. Natürlich muss der Lehrberuf gefallen und man muss sich darin wohl fühlen. Allerdings kann man sich ja auch mal versuchen durchzubeissen. Vielleicht hilft dieser Gedanke, dass man sich wieder aufrappeln kann. Viele Menschen erhalten im Leben eine wichtige Chance, oder auch mehrere. Doch nicht alle wissen, wie man dann diese Chancen wirklich nutzt.

Mein Team finde ich super und ich danke allen, mit denen ich zusammen arbeiten darf.

lernende-hayda-privat

lernende-hayda-privat

Wer wirklich erreichen will was er sich vornimmt, der sollte auch die richtigen Methoden verwenden. Der Erfolg ist harte Arbeit und der Weg dahin ist gar nicht einfach. Es gibt kein Patentrezept dafür, deshalb muss jeder für sich die geeignete Strategie herausfinden.


Habt ihr noch Fragen zu meiner Ausbildung als Büroassistentin EBA? Zum Lehrbetrieb, oder zum Thema „Motivation“?

Wenn ich euch Tipps zur Ausbildung, Schule und Lehrbetrieb geben kann, dann schreibt einfach einen Kommentar unten in das Feld. Ich werde euch dann direkt antworten.

Ich freue mich darauf und bis bald!

Eure Hadya 🙂

Flucht aus Syrien: Berufsausbildung in der Schweiz

In Kürze:  Vor 2 Wochen berichteten wir über unsere Lernende Hadya Khalil. Wir schrieben über Ihre anstrengende und auch traumatische Flucht in die Schweiz. Doch heute ist Hadya bei uns, der Alpiq InTec angekommen. Wir geben Ihnen hier ein wenig Einblick in ihren Arbeitsalltag.

Als nächstes plant Hadya hier im Lernenden-Blog eigene Beiträge zu verfassen.

Nächster Video/Blogeintrag von Hadya nicht verpassen, Newsletter abonnieren (einfach anklicken).

Doch zuerst führt uns der folgende Video-Clip zu einem ganz persönlichen Portrait:

https://www.youtube.com/watch?v=NlX6mSkY2n8

Den Fokus offen behalten

Manchmal zeichnet sich der Weg zu einem Ziel nicht immer klar ab. Verständlich, denn bei den vielen Einflüssen und Informationsflut der heutigen Zeit, ist es für manche schwierig den Überblick zu behalten. So kann es hilfreich sein, je nach Interessensgebieten möglichst breitgefächert unterwegs zu sein.

Hadya hat dabei schon bald entdeckt, dass sie z.B. zusätzliche Qualifikationen braucht was Keyboard-Skills betrifft oder die Handhabung von PCs. Was für einen Schweizer Teenager selbstverständlich ist, z.B. Internet Zugang auf PC zu Hause, war bei Hadya nicht der Fall. Auch brachte sie aus Syrien keine Erfahrung mit solchen Geräten mit.

Doch Hadya besprach sie mit ihrem Job Coach Kathrin Neukom in Winterthur. Mit deren Unterstützung fand sie den für sie idealen Kurs und dank der finanziellen Unterstützung der Beratungsstelle war ein Kursbesuch überhaupt möglich.

Übrigens, wenn man nach Informationen sucht, dann lohnt sich ein Besuch der Webseite  Lehrstellenbörse der Schweiz, das LENA. Von der öffentlichen Hand ist es das weitaus grösste Portal seiner Art in der Schweiz. Es bietet kostenlos viele nützliche Informationen zur Berufswahl, Schnupperlehre und Lehrstelle.

Die Lena Webseite können wir als erfolgreicher MultiTec-Lehrbetrieb mit 20 Lehrberufen nur empfehlen.

Das Gute daran ist, dass das LENA für den User unabhängig und neutral auftritt. Auch die wichtigen Ansprechpartner der Lehrbetriebe werden bei den offenen Lehrstellen genannt. Eine Kontaktaufnahme wird somit einfach begünstigt.

Kaum zu empfehlen sind hingegen Lehrstellenplattformen, bei welchen Informationen nur gegen Bezahlung offen gelegt werden. Hier ist der Schüler nie sicher, ob alle Lehrstellen aufgezeigt werden, oder aber nur diejenigen von den Firmen welche Geld dafür bezahlt haben.

Die beste Ressourcenseite: Berufe von A-Z für angehende Lehrlinge von LENA.

Mit Selbstreflexion agieren

Natürlich kommt man nicht darum herum, sich über seine Bedürfnisse und Fähigkeiten Gedanken zu machen. Da hilft z.B. sich Fragen zu stellen wie:

  1. Was kann ich z.B. gut und was liegt mir nicht so?
  2. Was interessiert mich mehr, was wiederum weniger?
  3. Und wer bietet mir eine Lehrstelle auf dem Gebiete wo ich mir vorstellen kann zu arbeiten?

Wir haben uns in diesem Blog schon des Öfteren mit ähnlichen Themen befasst.

Ein zentraler Punkt jedoch ist, einen „Plan B“ zu haben.

Das ist eigentlich keine neue und bahnbrechende Erkenntnis, aber wenn man sich dies immer wieder in Erinnerung ruft, kann das entscheidend sein. Die Fragen, die man sich stellen könnte, wären z.B. wie folgt:

  • Was wäre, wenn mein erstes Vorhaben scheitern würde?
  • Was für ähnliche Ausbildungen würde mich auch noch interessieren?
  • Bringe ich die nötigen Skills für den Plan-B mit?
  • Bietet ein potentieller Lehrbetrieb vielleicht eine Ausbildungsalternative an?
  • Habe ich für alle Fälle bei 3 Betrieben geschnuppert?

Gute Beratung ist Gold wert

Die Erfolgsgeschichte von Hadya zeigt auf, dass professionelle Beratungsstellen, eine sehr wichtige Funktion haben.

So wie z.B. auch die Integrationsbegleitung des AOZ Zürich. Aber auch die Fachstelle für Jugendliche in Winterthur. Beide haben Hadya tatkräftig unterstützt und in beiden Fällen sind die Coaches die Extrameile gegangen. Hadya hat wiederum deren Vorschläge, Tipps, usw. tatkräftig und motiviert umgesetzt und z.B. ein Praktikum gemacht im „läbesruum“. Aber auch Deutschkurse besuchen und weitere Hilfestellungen braucht es.

Das AOZ Zürich wie auch die Fachstelle für Jugendliche Winterthur zeigen, dass sie mit ihrer Erfahrung lenken können. Deren Auswertung hilft die nächsten Schritte zu planen.

Doch ein ganz wichtiger Teil des Erfolges ist, dass man wie Hadya die Ratschläge auch annimmt und umsetzt.

„Man kommt viel einfacher voran, wenn man sich ernsthaft weiter entwickeln will. Die Ziele rücken eher in greifbare Nähe.“

Stellt man sich z.B. quer, dann ist ein Lernerfolg kaum spürbar. Unzufriedenheit und Frustration machen sich breit.

Hadya Khalil mit ihren Eltern zu Hause bei den Video Aufnahmen.

Hadya Khalil mit ihren Eltern zu Hause bei den Video-Aufnahmen.

Ohne Fleiss kein Preis

Ein altes Sprichwort. Wenn man ein Berufsprofi werden will, dann muss man den Weg der Profis beschreiten.

Es ist daher kaum möglich, z.B. eine Goldmedaille in den schweizerischen Berufswettbewerben zu gewinnen, wenn man nicht geübt hat. Dieses Training geht mit einer eindeutigen Strategie einher – nämlich zu gewinnen!

Egal ob Jugendliche sich für ein Praktikum, eine Schnupperlehre, oder eine Lehrstelle bewerben. Die richtige Strategie entscheidet über Erfolg, oder Misserfolg.

Im Vorfeld steht deshalb immer das Bewerbungstraining. Das Ziel ist ein entsprechender Ausbildungsplatz und ein Lehrberuf an dem man Freude hat.

Die Motivation als Antrieb

Sich selber motivieren zu können, ist sehr individuell und kommt auf den Menschen an. Dazu ist auch das Umfeld wichtig, in welchem man sich bewegt.

Soviel wie uns Hadya verraten hat, plant sie hier Blog einen Beitrag über das Thema „Motivation“ zu schreiben. Wie sind sehr gespannt, wie der Beitrag ausfallen wird und was Hadya uns noch mehr erzählen will.

Übrigens, falls Du noch eine Lehrstelle suchst oder Sie noch jemanden kennen der noch keine hat, wir haben noch einige Plätze offen für August 2018.

Jetzt gleich bewerben und am Puls der Technik direkt mit dabei sein!

Die beste Ausbildung findet man bei Alpiq InTec.

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Ihre Meinung ist uns wichtig

Hadya ist bei uns angekommen. Sie beteiligt sich jetzt auch aktiv am Lernenden Blog. Damit möchte sie einen Einblick in ihr Arbeits- und Lernalltag gewähren. Ebenfalls wichtig ist Hadya über ihre ganz persönlichen Erfahrungen aus ihrer Ausbildung zu erzählen.

Und vor allem was es alles gebraucht hat, bis sie in ihrem Ausbildungsbetrieb angekommen ist wird ein Thema sein. Ihre Geschichte bewegt und interessiert.

Doch was uns interessiert ist ihre Meinung zu diesem Thema, wie z.B.:

  1. Haben Sie Erfahrungen in der Ausbildung von Flüchtlingen (z.B. Sprachunterricht, Integrationsarbeit, am Ausbildungsplatz im Betrieb, usw.)?
  2. Wie denken Sie können Betriebe wie z.B. die Alpiq InTec Flüchtlingen noch mehr helfen sich einen Ausbildungsplatz zu sichern?
  3. Was können wir im täglichen Lebensalltag tun, um das gegenseitige Verständnis zu verbessern?

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar unten im Kommentarfeld. Wir, oder Hadya selbst, werden diesen ganz sicher beantworten.

Lehrstelle dank Durchhaltevermögen

Die Berufsbildung bei Alpiq InTec nimmt einen grossen Stellenwert ein. Deshalb handeln wir auch danach. Unsere Lernenden schliessen ihre Ausbildungen regelmässig mit top Abschlussnoten ab. In einigen Lehrberufen gewinnen sie sogar Berufswettbewerbe wie bei den Swiss-Skills.

Im Frühling 2016 haben wir uns deshalb mit einem neuen Thema auseinander gesetzt. Nach Eingang einer Anfrage der Zürcher Fachorganisation zur Förderung sozialer und beruflicher Integration AOZ, haben wir die Möglichkeit geprüft, jemandem mit Flüchtlingsstatus eine Chance auf eine Berufsausbildung zu bieten. Ein Projekt das gut vorbereitet sein wollte.

Deutsch als Mindestanforderung

Nach dem ersten Meeting mit Vertretern des AOZ waren wir uns einig. Um eine richtige Ausbildung im Büro erfolgreich absolvieren zu können, ist mindestens das Sprachniveau B2 in Deutsch erforderlich. Nicht, um die Hürden der Anforderungen hoch ansetzen zu wollen. Sondern um lediglich sicherzustellen, dass die/der zukünftige Lernende über das in der Berufsschule geforderte Leseverständnis verfügt. Dies war dann auch unsere Vorgabe.

hadya-und-irene-pauli

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Schon bald hatten wir auch einen Namen und einen entsprechenden Lebenslauf vorliegen. Das entsprechende Deutschniveau von Hadya Khalil aus Syrien war zu diesem Zeitpunkt zwar noch nicht erreicht. Aber das wäre ja auch ganz schön sportlich gewesen, denn sie flüchtete erst im Jahr 2013 in die Schweiz.

hadya-khalil-auszubildende

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Aus diesem Gesichtspunkt entschieden wir, uns ein Jahr mehr Zeit einzuräumen und einen möglichen Ausbildungsstart auf den Sommer 2017 zu legen. Alle unterstützten dieses Projekt von Anfang an. Vom CEO, über Human Ressources, bis zur Berufsbildnerin und Mitlernenden.

Zwischenzeitlich besuchte Hadya fleissig ihre Deutschkurse, um das begehrte Deutschniveau B2 zu erreichen. Natürlich schaute sie bei uns vorgängig rein, damit sie alle kennenlernen konnte. Ihr gesetztes Ziel war eine Ausbildung als Büroassistentin EBA zu starten.

Start im Sommer 2017

Alle neuen Lernenden werden bei Alpiq InTec fachgerecht und professionell eingeführt. Inzwischen hatte Hadya ihre Ausbildung als Büroassistentin EBA am Hauptsitz von Alpiq InTec in Zürich gestartet. Auch sie wurde in das Einführungslager nach Sursee eingeladen. Dort hatte sie die Möglichkeit ihre Mitlernenden ihrer Region kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen.

Alpiq-InTec-neue-Lernende

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Ich habe in Sursee drei Lehrtöchter von Kummler+Matter kennen gelernt.

EFZ-Abschluss als Hauptziel

Inzwischen ist Hadya richtig „angekommen“ und macht dank unseren kompetenten Berufsbildnern erfreuliche Fortschritte. Als ganz grosses Ziel hat sie sich deshalb den Lehrabschluss als Kauffrau EFZ vorgenommen.

Wenn das nicht ein Beispiel erfolgreicher Integration ist?

Um ihre Schreibkompetenzen weiter zu schärfen wird Hadya hier im Lernenden-Blog die Rolle einer Autorin übernehmen. Wir dürfen gespannt sein, mit welchen Beiträgen sie aus der Berufsbildung berichten wird.


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Bei Alpiq InTec werden schweizweit rund 480 Lernende in 20 verschiedenen Lehrberufen ausgebildet. Jedes Jahr haben wir 140 neue Lehrstellen im Angebot. Jede 16.te Bewerbung führt bei uns zum Erfolg. Rund 61% aller Lernenden werden nach ihrer Ausbildung übernommen.


Habt ihr Fragen an Hadya und interessiert ihr euch für ihren Werdegang?

Hinterlasst einen Kommentar unten im Kommentarfeld und wir werden diesen ganz sicher beantworten.

Oder wollt ihr euch direkt bewerben? Hier geht’s zu den offenen Lehrstellen!

MultiTec in der Berufsbildung

Alpiq InTec ist jetzt Bouygues E&S InTec Schweiz AG!

Alles aus einer Hand! Das ist die Philosophie des MultiTec-Unternehmens Alpiq InTec.

Der einzigartige MultiTec-Ansatz von Alpiq InTec zeichnet sich dadurch aus, dass in einem Projekt alle technischen Gewerke und Bereiche durch Alpiq InTec realisiert werden. Das betrifft auch die Schnittstellen-Thematik, denn diese ist eine stetige Herausforderung für Architekten, Planer und Bauherren. Die Alpiq InTec vereint dieses know-how unter ihrem Dach und alle Beteiligten profitieren von deutlich schlankeren Realisierungs-Prozessen.

alpiq-intec-multitec

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Vor Ort arbeiten unsere Mitarbeiter und Lernenden professionell in ihren Fachbereichen. Sie verfügen aber auch über weiterführendes Fachwissen anderer Gewerke. Somit werden die Abgrenzungen zu anderen Gewerken immer fliessender. In einem MultiTec-Projekt werden unsere Haustechnik-Profis in anderen Fachbereichen aktiv und erstellen gewerkübergreifende Installationen der Gebäudetechnik. Das ist ein grosser Pluspunkt für Lernende, denn in welchem anderen Lehrbetrieb hat man schon so eine Möglichkeit?

Nachhaltigkeit wird gross geschrieben

Das neue EFH in Tamins GR  ist z.B. ein aktuelles MultiTec-Projekt von Alpiq InTec.

MultiTec-auch-in-Umbauten-Sanierungen

MultiTec-auch-in-Umbauten-Sanierungen

Alle haustechnischen Anlagen wurden nach aktuellem  Stand der Technik verbaut. Dabei wird Nachhaltigkeit am Bau gross geschrieben. Mit dem optimalen Einsatz und Zusammenspiel neuster haustechnischer Anlagen, wird der hauseigene Jahresverbrauch des Hauses zusätzlich reduziert. Intelligente und webbasierte Steuerungen lenken die produzierten Energieflüsse, sodass in erster Linie der Eigenbedarf abgedeckt werden kann. Durch die spezifische Dimensionierung der Photovoltaik-Anlage produziert das Haus sogar mehr Energie, als es tatsächlich verbraucht. Das ist sehr positiv, denn sollte sich z.B. der Eigenverbrauch in Zukunft erhöhen, ist ein entsprechender Energiepuffer bereits vorhanden.

Ein erfolgreiches und in die Zukunft ausgerichtetes Projekt. Ob Planung oder Ausführung; das Angebot im Bereich der Gebäudetechnik reicht von Elektro-, Heizungs-, Lüftungs-, Klima-, Kälte und Sanitärinstallationen, über IT & TelCom, Security und Automation, sowie Kunden-Service, bis hin zum Technical Facility Management (TFM).

Neues für unsere Lernenden

Aus Sicht unserer Lernenden ist der MultiTec-Ansatz durchaus interessant. Darin findet sich auch der grosse Unterschied zwischen einem kleinem und einem grösseren Lehrbetrieb:

Bei Alpiq InTec sehe ich in alle Bereiche hinein, weil wir sie selber installieren. Das bereichert nicht nur meine Ausbildung und mein technisches Verständnis beim Thema „Energieoptimierung“. Es fördert auch den Zusammenhalt unter den Lernenden im Allgemeinen. Ich würde sofort wieder in einem Grossbetrieb meine Lehre starten!

Warum also nicht dem Lehrlingskollegen z.B. beim Einzug eines Elektrokabels behilflich sein? Und dazu noch wissen, für welchen eigenen Anlageteile diese Zuleitung dient!

Lernende-ELektroinstallateur-EFZ-bei-Alpiq-InTec

Lernende-Elektroinstallateur-EFZ-bei-Alpiq-InTec

Oder bei der Montage eines Waschbeckens Unterstützung leisten? Auch das geht!

Alpiq-InTec-Sanitärinstallateur-EFZ

Alpiq-InTec-Sanitärinstallateur-EFZ

Natürlich sind die Lehrpläne unseren Lernenden stets gewährleistet. Für die Erweiterung des eigenen technischen Horizonts ist es deshalb nicht verkehrt, einem anderen Gewerk einmal über die Schultern zu schauen. Selbstverständlich immer unter Berücksichtigung der einschlägigen Normen, Vorschriften und Gesetze.

Wo kriegt man schon soviel Abwechslung?

So entsteht gewerkübergreifendes „know-how“ auch bei den Lernenden. Das kognitive Verständnis und das vernetzte Denken der Lernenden wächst und wird trainiert.  Und das an über 90 Standorten in der Schweiz.

Ausbildung bei der Alpiq InTec

Die Berufsbildung hatte schon seit je her einen hohen Stellenwert bei Alpiq InTec. Bisher wurden mehr als 2’000 Lernende erfolgreich ausgebildet. Und dies in über 20 verschiedenen Lehrberufen:

Elektrotechnik

Gebäudetechnik

Verwaltung

Informationstechnik

Bei Alpiq InTec schließen jährlich rund 140 – 160 Lernende ihre Ausbildung erfolgreich ab und bringen somit den nötigen Rucksack in die Berufsfachwelt mit.

Durch das hauseigene Aus- und Weiterbildungskonzept werden auch frisch ausgelernte junge Berufsleute nach den Lehrabschlussprüfungen durch interne Tageskurse stets weitergebildet.

Mit einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Ausbildung von Lernenden und Mitarbeitern, setzen wir diesbezüglich neue Maßstäbe. Rund 60% von allen Lehrabgängern werden in der Alpiq InTec Gruppe übernommen; ein hervorragender Grundstein für eine nachhaltige Berufskarriere.


Hast du noch Fragen zum MultiTec-Ansatz von Alpiq InTec und deiner besten Ausbildung, die du in diesem Bereich machen kannst?

Bist du einer Schnupperlehre oder einer Lehrstelle in diesem abwechslungsreichen Bereich interessiert?

Dann hinterlasse einen Kommentar unten, oder bewerbe dich gleich direkt auf www.jetztlehrstelle.ch von Alpiq inTec!


 

Mädchen und Ausbildung: Was sind attraktive Berufe?

Wirken technische Lehrberufe für Mädchen einfach zu wenig attraktiv? Was ist der Grund weshalb Jungs eher in technischen Berufen zu finden sind? Wir gehen diesen Fragen geschlechtsspezifischer Berufswahl einmal auf den Grund.

Als Lehrbetrieb mit 20 Lehrberufen sind wir hauptsächlich auf technische Bereiche ausgerichtet. Die Attraktivität von technischen Lehrberufen ist bei uns deshalb Dauerthema. Wir stellen seit Jahren fest, dass die technischen Berufe bei Mädchen auf weniger Interesse stossen, als bei den Jungs. Schauen wir in die eigenen Reihen, dann treffen wir unsere weiblichen Lernenden in folgenden Lehrberufen an:

Wir bilden bei uns über 15 weibliche Lernende aus. Trotzdem sind dies nur ca. 3% aller Lernenden bei Alpiq InTec. Im technischen Bereich sprechen wir hier sogar von einem Mädchenanteil weit unter 2%.

Alpiq-InTec-Siegerin-Swiss-Skills-2017-Jessica-Stoller

Alpiq-InTec-Siegerin-Swiss-Skills-2017-Jessica-Stoller

Auch Jessica Stoller hat ihre Lehre als Kältesystem-Planerin EFZ erfolgreich abgeschlossen. An den Swiss-Skills der Kälteberufe 2017 hat sogar die Goldmedaille geholt. Wir haben im Blog bereits darüber berichtet.

Doch bereits bei der versuchten Definition, was denn nun „typische Frauen-/ oder Männerberufe“ sein würden, kommen Interessensgemeinschaften, Verbände und Foren in Erklärungsnöte. Die mögliche Antwort auf diese Frage, kann deshalb nicht nur auf die allgemein bekannten Mischverhältnisse von Mädchen/Jungen reduziert werden. Allein der Gedanke wie ein mögliches Interesse an einem Lehrberuf gelagert sein könnte, verlangt nach einer differenzierten Antwort.

Wenn es sich um ein reales Interesse handelt, welches primär mit exploratorischem Ansatz genährt werden will, dann basiert dessen Entstehungsursache auf rein intrinsischer Ebene. Werden die anfallenden Fragen sodann auch adäquat beantwortet, fungieren die Antworten als Verstärker und steigern die Attraktivität des entsprechenden Lehrberufs.

Selbstsortierungsmechanismus

Was aber, wenn gesellschaftsbedingte Ausprägungen zu einer Art automatischer Selbstsortierung führen? Nicht bewusst, sondern ganz subtil durch gegebene Umstände und Vorstellungen. In unserer Gesellschaft gibt es eine Reihe von Mechanismen die eine Geschlechtersegregation begünstigen. Kann es also sein, dass das Grund-Interesse eines Jugendlichen an einem spezifischen Lehrberuf beeinflusst, ja sogar durch geschlechterspezifische Vorselektion gesteuert werden kann?

Bereits in den Anfangsstadien der Berufswahl zeigen sich tendenziöse Vorstellungen; dass z.B. die Jungs wohl eher etwas Technisches machen. Und die Mädchen hingehen eher in der Wirtschaft oder der Verwaltung Fuss fassen. Diese Vorstellungen sind noch immer in vielen Köpfen vorhanden. Eine automatisierte Frühadaption durch festgefahrene Strukturen ist hinsichtlich der Gender-Frage somit unausweichlich. Schliesslich führt sie auch dazu, dass abweichende Interessen der Jugendlichen von Beginn an ausgeblendet werden. Dies passt zu den einschlägigen Erhebungen die aufzeigen, dass z.B. sehr wenige Jungs in pflegerischen Berufen und sehr wenig Mädchen in technischen Berufen wie z.B. Elektroinstallateur/in EFZ tätig sind.

https://www.youtube.com/watch?v=2fAkhlUravU

Reicht diese Erkenntnis nun aus, damit wir die Vorstufe zur Definition eines „typischen Männer-/oder Frauenberufs“ erreichen können?

Nicht ganz. Es ist auch eine Frage der Lehrbetriebe wie deren Reaktion ausfällt, wenn sich Mädchen nun für die vermeintlich typischen Männerberufe interessieren. Oft wird dann in einem männertypischen Beruf ein männlicher Bewerber subjektiv als passender empfunden. Oder er wird unbewusst dann als passend wahrgenommen, wenn er im Speziellen gut in das bereits mehrheitlich männliche Team passen würde.

Eine weitere Ausprägung zeichnet sich ab, wenn man die individuellen Vorstellungen der Jungs und der Mädchen analysiert. Mit Blick auf Deutschland wurde z.B. erhoben, dass es für immer mehr Lernende als wichtig erscheint, in ihren Ausbildungen schon gut zu verdienen. Doch auch die Zukunft-Chancen im entsprechenden Lehrberuf spielen eine wichtige Rolle. Dies betrifft z.B. die Übernahmechancen und Verdienstmöglichkeiten nach der Ausbildung. Hier fällt auf, dass Mädchen eher Lehrberufe in den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung auswählen. In diesen Bereichen ist es tendenziell eher möglich ein Teilzeitpensum zu arbeiten. Auch der Wiedereinstieg nach einer möglichen Kinderpause fällt einfacher. Die Jungs tendieren eher sich zu überlegen, welche Karrierewege ihnen später offen stehen, die dann eine allfällige Familiengründung begünstigen würden.

Die Interessen verändern sich

Zu den 10 meistgewählten beruflichen Grundbildungen in der Schweiz 2017 zählen nachfolgende Lehrberufe. Sie machen von den total 230 Lehrberufen der Schweiz rund 50% der neu abgeschlossenen Lehrverhältnisse aus.

Beliebteste Lehrberufe 2017

  1. Kaufmann/Frau EFZ (14’250)
  2. Detailhandelsfachmann/-frau EFZ (5’077)
  3. Fachmann/-frau Gesundheit EFZ (4’147)
  4. Fachmann/-frau Betreuung EFZ (3’170)
  5. Elektroinstallateur/in EFZ (2’159)
  6. Informatiker/in EFZ (1’976)
  7. Koch/Köchin EFZ (1’750)
  8. Zeichner/In EFZ (1’630)
  9. Logistiker/in EFZ (1’618)
  10. Polymechaniker/in EFZ (1’568

(Quelle: Berufsbildung in der Schweiz – Fakten und Zahlen; SBFI 2017)

Das obige Dokument als PDF runterladen.

Beliebteste Lehrberufe 2012

Im Jahr 2012 sah dieses Ranking etwas anders aus.

  1. Kaufmann/Frau EFZ (12’642)
  2. Detailhandelsfachmann/-frau EFZ (5’603)
  3. Fachmann/-frau Gesundheit EFZ (3’576)
  4. Fachmann/-frau Betreuung EFZ (2’610)
  5. Elektroinstallateur/in EFZ (2’069)
  6. Koch/Köchin EFZ (1’927)
  7. Informatiker/in EFZ (1’873)
  8. Zeichner/In EFZ (1’716
  9. Polymechaniker/in EFZ (1’705)
  10. Automobil-Fachmann/ -frau EFZ (1’510)

(Quelle: Berufsbildung in der Schweiz – Fakten und Zahlen; SBFI 2012)


Beliebteste Lehrberufe 1994/95

Leider stehen uns bei der folgenden Tabelle der Jahre 1994/95 keine Zahlen zur Verfügung. Doch im Vergleich mit den Jahren 2012 und 2017 waren unter den beliebtesten Lehrberufe noch ganz andere zu finden:

  1. Gymnasium
  2. Kaufmännisch Angestelle/r FZ
  3. Verkäufer/in FZ
  4. Elektromonteur/in FZ
  5. Maurer/in FZ
  6. Damencoiffeur/euse FZ
  7. Zimmermann/-frau FZ
  8. Primarlehrer/in FZ
  9. Koch/Köchin FZ
  10. Landwirt/in FZ

(Quelle: Schulverlag plus AG; 2011/Amt für Berufs-und Studienberatung, Kanton Schwyz)

Offensichtliche Verschiebungen der Bewerberströme

Die Anforderungen und Bedürfnisse an die Berufsbildung haben sich in den letzten 30 Jahren stark gewandelt. Mit ihnen auch die Interessen der Jugendlichen.

In den rubrizierten Daten ist interessant, dass sich z.B. der/die Elektromonteur/in FZ (heute Elektroinstallateur/in EFZ) seit 30 Jahren als der beliebteste, handwerklich technische Beruf halten konnte. Allerdings büsste er eine Platzwertung ein, denn in den letzten Jahren stiessen neue pflegerische Lehrberufe in die Berufsbildung vor. Sie erfreuten sich an konstant wachsenden Zuwachsraten von gegen 16-21%. Dies, während der Elektroinstallateur/in EFZ mit einer Zuwachsrate von nur 4.5% aufwarten konnte. Somit wird offensichtlich, dass sich die Bewerberströme massiv verschoben haben. Unter den rund 90’000 jährlich ausgeschriebenen Lehrstellen wurden rund 8% aller Lehrverhältnisse in den Pflegeberufen unterzeichnet.

Nach wie vor ungebrochen scheint auch die Nachfrage nach Lehrstellen im KV-Bereich zu sein. Dieser Lehrberuf rangiert seit 30 Jahren auf dem ersten Platz. Bereits in den Jahren 1994/95 hatten schon mehr als doppelt so viele Mädchen wie Jungen diesen Lehrberuf gewählt. Auch im Jahr 2017 wurden im kaufmännischen Bereich wiederum rund 11% mehr Lehrverhältnisse abgeschlossen, als vor 5 Jahren.

Das erstaunt! Denn schliesst man die derzeit geburtenschwachen Jahrgänge in diese Denn immer wieder kursieren in den Medien Berichte welche offenlegen, dass zahlreiche Lernende nach einer KV-Ausbildung keine Anschlusslösung vorweisen können.

Auch das Amt für Wirtschaft und Arbeit (Volkswirtschaftsdirektion) des Kantons Zürich bewertet im Factsheet 2017 „Die beliebtesten Berufe von Mädchen und Jungen“,  die Lehrberufe des Detailhandels oder im kaufmännischen Bereich mittel- bis langfristig als wenig zukunftsträchtig.

Fazit

Technische Berufe erscheinen für Mädchen noch immer zu wenig attraktiv. Dies, weil in erster Linie die Geschlechtersegregation auch bei uns in der Schweiz noch zu ausgeprägt vorhanden ist. Auch Berufsbildungskampagnen zielen zu stark nur auf die Lehrberufe ab. Sie beleuchten die Möglichkeiten für weibliche Bewerber zu wenig. Das schränkt den Berufswahlfokus bereits im Vorfeld unnötig ein. Wichtige Ressourcen können so nicht genutzt werden. Es gibt sowohl Jungs als auch Mädchen die unterschiedliche Fähigkeiten und Begabungen haben.

So zeigen die Jungen z.B. auch Talent in pflegerischen Berufen, sowie zahlreiche Mädchen ihre Vorzüge in den technischen Bereichen. Diese Erkenntnis sollten nicht nur Eltern, Lehrpersonen, Lehrbetrieben und Jugendliche dazu motivieren, den Wurzeln geschlechtsspezifischer Berufswahl gegenzusteuern. Die Lehrbetriebe und Organisationen der Arbeitswelt OdA täten ebenfalls gut daran, mit vereinten Kräften die Voraussetzungen bei der Wahlt eines technischen Berufs hinsichtlich Teilzeitfähigkeit zu verbessern.

Das ist nicht einfach, aber es geschieht nicht von heute auf morgen. Denn jede/r Jugendliche sollte wenn immer möglich seinen ganz persönlichen Wunschberuf erlernen können. Und dies unabhängig subtiler Vorselektion durch sein Umfeld.


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Oder hast du Fragen und Anregungen zu diesem Bericht? Dann hinterlasse einen Kommentar unten. Wir werden ihn auf jeden Fall beantworten.


Quellen-Angaben zu diesem Bericht:

  • Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI
  • Bundesamt für Statistik BFS
  • Zentrum Gender Studies der Universität Basel
  • Schulverlag Plus AG, Kolumbus 2011
  • Eigene Zahlen und Fakten

Alpiq InTec - Ein TOPLEHRBETRIEB!

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